Samstag 27. Januar 2018



Gedenken an der Stele

Unbenannt-4Unbenannt-1Während der Zeit des Nationalsozialismus gab es in Marzahn etwa 1400 Zwangsarbeiter. Trotzdem und leider, sind uns nur 20 Namen der Opfer bekannt. Es sind die Namen der Zwangsarbeiterinnen, die im September 1943 während der Bombardierung, im Alter zwischen 14 und 21 Jahren, starben. Ihnen wurde der Zutritt zum Luftschutzbunker verwehrt. Herr Dahler eröffnete im Namen der Bezirksverordnetenversammlung die Feierstunde vor der Gedenkstele zu Ehren der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. Danach sprach der Organisator der Veranstaltung und Vorsitzende des Marzahner Heimatvereins, Wolfgang Brauer. Die Bezirksbürgermeisterin, Dagmar Pohle, erinnerte in ihrer anschließenden Rede an die Verpflichtung die wir alle haben, um ähnliches Unheil zu verhindern. Sie erinnerte auch an die am Donnerstag in der BVV stattgefundene Gedenkveranstaltung zum „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“. Viele Menschen waren gekommen. Darunter Vertreter der Republik Belarus, der Botschaft der Russischen Föderation, der Botschaft der USA, sowie zahlreiche Mandatsträger des Bundestages, des Abgeordnetenhauses von Berlin und dem Bezirksparlament. Von unserer SPD waren unser Stadtrat Gordon Lemm, Christiane Uhlich, Klaus Mätz, Paul Kneffel, Ulrich Brettin und André Gaedecke mit dabei.