Samstag 20. Mai 2017



Jeder Stein ein Schicksal

DSC00807DSC00823Gern folgte die Abteilung IV, wie auch unsere SPD-Fraktion, den Aufruf verschiedener Institutionen, an der Putzaktion der Stolpersteine im Bezirk teilzunehmen. Auch unser Kreisvorstand hatte dazu aufgerufen und das nötige Werkzeug bereitgestellt. So trafen sich Sarah Enders, Jenny Hübner, Enrico Bloch, Paul Kneffel und Ulrich Brettin im Mädewalder Weg 37. Mit dem Reinigen der Gedenksteine von Else und Ilse Fischel begann unsere Aktion. Von dort aus fuhren wir weiter und reinigten noch mehre Steine. Einige von uns waren bereits bei der Verlegung der Stolpersteine zugegen gewesen und wissen etwas über das Schicksal der Opfer. So auch bei Emilie und Emil Roth, deren Steine in der Hannsdorfer Straße 8 liegen. Dort ist ebenfalls ein weiterer Stein für Hedwig Mentzen verlegt worden. Das sogenannte Judenhaus war die letzte Bleibe mehrerer jüdischer Mitbürger, die vorher aus ihren Wohnungen vertrieben wurden und dann von dort aus deportiert wurden. Das persönliche Schicksal der einzelnen Menschen berührte uns tief. Umso wichtiger ist es, die Erinnerung an sie zu bewahren.