Sonntag 29. November 2015



Ortsumfahrung Ahrensfelde

DSC07641Am 26. November wurde ein Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung mit Leben erfüllt. Die Johann-Julius-Hecker-Oberschule in der Hohenwalder Straße war der Ort einer Bürgerversammlung zum Thema „Ortsumfahrung Ahrensfelde“. Viele politische Kräfte waren der Meinung, dass eine Information der Bürgerinnen und Bürger, auch auf Grund der Planungsunterbrechung, dringend erforderlich sei. Eingeladen hatte der Vorstand der BVV, in Persona der stellvertretende Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Kaus Mätz. Dieser leitete dann auch souverän die gesamte Veranstaltung. Gekommen waren unter anderen die Bürgermeister Stefan Komoß aus Marzahn-Hellersdorf und Wilfried Gehrke aus Ahrensfelde, sowie Christian Gräff, der zuständige Stadtrat unseres Bezirkes. Dieser begann den Reigen der Redner mit einer PowerPoint-Präsentation zum jetzigen Stand der Planung. Dabei sprach er sich für die Weiterführung der jetzigen Planung aus. Herr Becker, der Sprecher der Bürgerinitiative, kritisierte den Stillstand der Planung. Die Ursache ist, die nicht vorhandene Bereitschaft des Bundes, die Variante „Gedeckelter Trog“ zu finanzieren. Der Bundesrechnungshof akzeptiert nicht die damit verbundenen Mehrkosten von ca. 7-10 Millionen Euro. In der ursprünglichen Planung war eine 6,5 Meter hohe Schallschutzwand vorgesehen, die in unmittelbarer Nähe der Wohnhäuser verlief. Die Bürgerinitiative erreichte damals durch unzählige Proteste und Eingaben, dass statt der „Monsterwand“ eine Troglösung favorisiert wurde. Dabei sollte die Straße in Häusernähe abgesenkt und mit einer bepflanzten Abdeckung versehen werden. Dieser Kompromiss war damals entscheidend für die Akzeptanz durch die Anwohner. Umso verständlicher ist die Enttäuschung der Betroffenen. Auch Stefan Komoß, Wilfried Gehrke und Christian Gräff erklärten, dass sie sich bei den zuständigen Stellen für die Trogvariante einsetzen werden. Auch unser Fraktionsvorsitzender Gordon Lemm, sein Stellvertreter Ulrich Brettin, sowie Christiane Uhlich waren gekommen, um die hitzigen Diskussionen der Bürgerinnen und Bürger zu verfolgen. Einig waren sich aber alle darüber, dass eine Verkehrslösung für Ahrensfelde überfällig ist.