Montag 6. April 2015



„Lasst uns eine Brücke bauen“


Am Ostermontag fand der erste Marzahner Osterweg – für Toleranz und Verständigung unter dem schönen Titel „Lasst uns eine Brücke bauen“ statt. Eingeladen hatte Frau Dr. Renate Schilling, die Leiterin des Stadtteilzentrums Marzahn-Mitte. So begann auch dort der Osterweg. Nach der Eröffnung wurden die zahlreich erschienenen Gäste durch Pater Albert Krottenthaler und Pfarrer Ingolf Göbel begrüßt und zum Singen animiert. Die Geistlichen vertraten die katholische und evangelische Kirchengemeinde unseres Bezirkes. Erstaunlich war die hohe Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Neben den Mandatsträgern des Bezirkes waren viele Menschen gekommen, um Nächstenliebe und Menschenwürde zu unterstützen. Auch unsere SPD war durch Marlitt Köhnke, André Gaedecke und Ulrich Brettin vertreten. Leider „glänzte“ die Partei „Die Linke“ mit Mitgliedern des Bundestages, des Abgeordnetenhauses von Berlin und einer Stadträtin. Vom Stadtteilzentrum aus, setzte sich die „Prozession“ in Richtung der Römisch-Katholischen Kirche in Bewegung. Vor dem Gotteshaus wurde die Osterbotschaft verkündet. Danach führte der Spaziergang zur Dorfkirche Marzahn, in der ein kurzer Gottesdienst zelebriert wurde. Ungewöhnlich erschien zuerst die Musik, die zu Beginn des Gottesdienstes erklang. Die Klänge des Titels „Bridge Over Troubled Water“  von Simon & Garfunkel erfüllten zur Freude der Anwesenden die Kirche. In seiner Predigt stellte Pfarrer Göbel den Zusammenhang mit dem Osterwegthema her. Eine Brücke über das tosende Wasser wollen wir all denen bauen, die in Not sind und unsere Hilfe brauchen. Nach dieser Andacht bewältigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die letzten Meter zum Mühlenberg, um dort noch einmal zu singen und die Osterbotschaft zu empfangen. Danach wurde ein Mahl gehalten. Es gab Suppe, Brot vom Müller und die Kinder suchten am Mühlenberg nach versteckten Süßigkeiten. Damit ging die  Veranstaltung zu Ende. Sie war vielleicht auch deshalb angenehm, weil man nicht gegen etwas demonstrierte, sondern für etwas, nämlich für Nächstenliebe, Toleranz, Hoffnung, Menschenwürde, Hilfsbereitschaft, Barmherzigkeit und Verständnis für Menschen in Not.